Montag, 16. Januar 2017

Game over: Wie Online-Kommunikatoren die Rechtsgrundlage entzogen wird

Traurig aber wahr: Vorbei sind die Zeiten, in denen man ohne größer darüber nachzudenken auf interessante, fremde Inhalte verlinken konnte. Schuld daran ist die aktuelle (völlig weltfremde) Rechtsprechung. Der Europäische Gerichtshof urteilte Ende letzten Jahres: Wer auf seiner eigenen Website einen Link setzt, haftet für die Urheberrechtsverletzungen auf der fremden Seite. Der Verstoß liegt also nicht darin, dass man selbst solches Material anbietet – es ist bereits ein Problem, eine Verknüpfung zu einer Seite aufzubauen, die so etwas tut.

Die daraus resultierende Prüfpflicht sollte für privat betriebene Websites nicht gelten, wohl aber für solche, die in Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden, denn von den Betreibern solcher Angebote könne man erwarten, dass sie die Rechtmäßigkeit der Inhalte prüfen, auf die sie verweisen. Was nun „Gewinnerzielungsabsicht“ dabei genau bedeutet ist – wie immer - Auslegungssache. 

Freitag, 6. Januar 2017

Auf die Nische kommt es an – Happy New Year liebe Micro-Influencer


Klasse statt Masse heißt es auch im Influencer Marketing für 2017. Somit muss sich nicht immer alles nur um die erfolgreichsten, teilweise unerreichbaren Blogger und Instagrammer drehen, sondern eher konzentriert um die, die wirklich zur Marke oder zur Aktion passen. Gerade bei differenziertem, speziellem Content lohnt es sich, die ebenso spezialisierten Influencer mit ins Boot zu holen und damit individuell zu bleiben und Streuverluste zu vermeiden. Diese dürfen gut und gerne unter 100.000 Follower haben. Dabei muss auch nicht jeder Trend mitgenommen und nicht alle in and outs beachtet werden. Lieber selber vorfühlen und prüfen, wer angesprochen werden soll und welche Sender, Multiplier und Netzwerke Sinn machen. Nicht immer nur nach Schema F aus dem Social-Media-Marketing Buch vorgehen. Was nicht heißt, dass man sich keine Tools zur Hand nehmen darf. Man sollte sich nur nicht ausschließlich auf Regeln und Zahlen verlassen. Wir gehen davon aus, dass in 2017 so einige weitere Filter, Funktionen und Bewertungs-Seiten ins Web kommen, die einem beim Sortieren und Auswählen in der Micro-Influencer-Landschaft helfen möchten. Schließlich wachsen diese an Anzahl und Bedeutung. Wir beobachten das fleißig.

Freitag, 23. Dezember 2016

Unser Jahr 2016!



Ob es nun am Alter oder an der allgemeinen Geschäftigkeit liegt, vermag ich nicht zu sagen...fest steht aber, die Jahre vergehen immer schneller. Nun steht der Jahreswechsel kurz bevor und für mich und meinen Geschäftspartner Ulrich Lißner ist es an der Zeit, kurz zurückzuschauen, auf ein abwechslungsreiches, ereignisreiches und vielversprechendes Jahr 2016!

Montag, 12. Dezember 2016

Die Schlechtes-Gewissen-Macher: Schluss mit den scheinheiligen Weihnachtswerbespots!

Die Aufmerksamkeit für rührige Weihnachtswerbespots ist den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Grund dafür sind die sozialen Netzwerke, in denen sich emotionaler Content teilweise explosionsartig ausbreitet. Die Logik dahinter ist simpel: Fühlt sich ein Mensch von einem Inhalt emotional angesprochen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er diesen Inhalt mit anderen teilen will. Emotionen spielen auch bei der Steuerung des Kaufverhaltens potentieller Konsumenten eine zentrale Rolle. Es lohnt sich also, die Gefühle der Zielgruppe zu berühren. Am besten klappt das, wenn Marken emotional aufgeladen und Werbung nicht wie Werbung aussieht. Womit wir beim eigentlichen Thema wären: Die rührseligen Weihnachtswerbespots der großen deutschen Handelsunternehmen Otto, Edeka und Co.

Dienstag, 29. November 2016

Digitaler Adventskalender

Diese Woche geht es endlich wieder los: Das erste Türchen am Adventskalender kann am Donnerstag geöffnet werden! Mit den meisten befüllten Kalendern ist die Vorfreude auf Schokolade, Pralinen oder Marzipan groß. Das Zählen der Tage bis zum 24. Dezember hat auch im Internet seit Jahren Tradition über die zahlreichen Weihnachts- oder Adventskalender der Online-Magazine. Unterschiedlichste Aktivitäten von Marken oder Herstellern im Social Media Bereich kommen dazu. Beispielsweise startet unser Kunde Feuerwear dieser Tage sein Weihnachtsspezial auf Facebook mit täglich neuen Themen, Ratespielen und Verlosungen. 

Donnerstag, 24. November 2016

Gesundheits-Challenges am Arbeitsplatz

Dem Beitrag meiner Kollegin Vivien folgend, möchte ich auch gerne etwas zu diesem Thema hinzufügen. Denn neben der Eigeninitiative den Arbeitsplatz angenehmer zu gestalten, gibt es mittlerweile auch von Seiten der Arbeitgeber Möglichkeiten unser Arbeitsleben gesünder zu gestalten. Und dies mit spielerischen Mitteln.

Freitag, 18. November 2016

Setz dich doch mal um


Wie wäre es mal mit einem Platzwechsel im Büro? Das bringt Abwechslung sowie neue Energie und Motivation. Eine Alternative ist es die Möblierung etwas abzuwandeln und etwas Neues auszuprobieren. Das tut nicht nur dem Gemüt gut, sondern auch dem Körper – vor allem dem Kopf, wenn man auf ein paar wichtige Punkte achtet. Schließlich macht es viel aus, wenn der Bildschirm augenfreundlich positioniert ist. Man mag es vielleicht nicht gleich nach zehn Minuten merken, aber auf Dauer zahlt es sich aus.

Montag, 14. November 2016

Content Marketing Erfahrungsbericht: Die 5 größten Fehler aus der Praxis

Der Begriff des ‚Content Marketings‘ gehört mittlerweile zum Fachvokabular eines jeden Kommunikationsberaters. Und was hinreichend etabliert ist, macht natürlich niemanden mehr neugierig. Vorbei sind die Zeiten, in denen man mit dem Wort ‚Content‘ gegenüber den Kunden noch richtig punkten konnte. Ein Buzzword, das seinen Glanz und seine Anziehungskraft verloren hat. Zugegeben, mich nervt der Begriff auch ein bisschen. Content, übersetzt ‚Inhalt‘, von uns aber i.d.R. als ‚Inhalte‘ (Mehrzahl) übersetzt. Als Werbetexter ‚kreieren‘ wir Inhalte. Ich persönlich schreibe lieber Texte. Aber egal, das was hinter dem Begriff des ‚Content Marketings‘ steckt ist natürlich weiterhin brandaktuell. 

Freitag, 11. November 2016

Buchtipp: Liebe dein Leben und nicht deinen Job


Im Sommer 2008 hatte ich die Möglichkeit ein dreimonatiges Praktikum bei der renommierten PR-Agentur Pleon, heute KetchumPleon im Bereich Public Affairs zu absolvieren. Damaliger Geschäftsführer von Pleon war Frank Behrendt, den ich in Rahmen eines großen Berliner Agentur-Meetings auch persönlich kennenlernen durfte.